Donnerstag, 17 Oktober 2019
2013 Fahrrad Bundesendturnier in Bremen Drucken E-Mail
Samstag, 23. November 2013 16:00

„Er ist unser erster Bundessieger"

Neunjähriger aus Hilgermissen wird Bundessieger beim Wettbewerb „Mit Sicherheit ans Ziel"

„Gut, sehr gut." Wer Florian Görtmüller fragte, wie er sich denn als Sieger fühlt, erhielt eine kurze und knappe Antwort. Der Neunjährige macht nicht viel Aufhebens um seine Person und seine Leistung. Dabei ist er der beste Radfahrer seines Alters in ganz Deutschland. Denn der Viertklässler wurde in Bremen Bundessieger beim Wettbewerb „Mit Sicherheit ans Ziel", den ADAC und Capri-Sonne ausgeschrieben hatten. Da war der Jubel nicht nur bei seiner komplett anwesenden und begeisterten Familie groß. Sondern auch bei den Helfern des Automobil- und Motorsportclubs (AMC) Asendorf, die vor Ort waren. Denn der AMC Asendorf betreut die Schulturniere in der Region, über die sich Florian Görtmüller und auch Lea Habekost aus Martfeld letztlich für die Teilnahme am Bundeswettbewerb qualifizierten. Allein das war schon ein großer Erfolg für den AMC Asendorf, der seit 25 Jahren die Fahrradturniere auf die Beine stellt. „Er ist unser erster Bundessieger", freuten sich Hartmut Winter und Heiner Schulze, die Organisatoren der Fahrradturniere, sichtlich. Im Einsatz für den AMC Asendorf waren in Bremen nicht nur die beiden, sondern auch weitere fleißige Helfer, die vor Ort mit anpackten: Margrit und Bernd Pehl, Corinna und Uwe Steffens, Henning Horstmann sowie Renate Habekost, die auf dem Parcours aufmerksam Fehler zählten. Uwe Williges kümmerte sich um die Zeitnahme, Regine Suling bereitete die Auswertung vor. Alle freuten sich über den Erfolg von Florian aus Hilgermissen, der lässig in den Wettbewerb gegangen war: Zügig und konzentriert durchfuhr er den Parcours, meisterte Spurbrett, Kreisel, Achter, Slalom, Bremstest und Spurwechsel mit Bravour. „Am schwierigsten finde ich immer das Zeitfahren", erzählte er vorher. Er trat gegen 17 andere Jungen aus ganz Deutschland an - und schloss Runde eins fehlerfrei als Dritter der Gesamtwertung ab. Damit kam er in die Endrunde und blieb hierbei so cool und im Gegensatz zu seinen Konkurrenten ohne Fehler, dass er schließlich auf den ersten Platz fuhr. Auf einem ansehnlichen 15. Platz in ihrer Startergruppe landete Lea Habekost. „Ich finde das Schrägbrett am schwierigsten. Da bin ich schon oft abgerutscht", erzählte sie vor dem Wettbewerb. Gerade dieses Brett lag zwar nicht im Parcours, dennoch fuhr die Zwölfjährige drei Fehler ein, als sie beim Bundesfahrradturnier an den Start ging. Die Nerven behalten, sich nicht ablenken lassen, die volle Konzentration in die Pedale liegen: Das tat die Martfelderin. Dennoch schlugen am Ende drei Fehlerpunkte zu Buche. Zuviel, um ganz vorne mitzufahren. Qualifiziert hatte sich Lea Habekost in mehreren Turnieren für die Teilnahme am Bundesentscheid. Damit war die Gymnasiastin, die in ihrer Freizeit dem Kartsport im AMC Asendorf frönt, ziemlich zufrieden. „Seit der dritten Klasse habe ich immer bei den Turnieren mitgemacht." Soweit wie jetzt indes war sie noch nie gekommen. Zu den besten der 320.000 Kinder zu gehören, die alljährlich bundesweit bei dem Turnier mitmachen, ist schließlich eine ganz besondere Leistung.  

Im folgenden einige Fotos der Veranstaltung:

Foto

 
Suche
Berichte-Kalender
< November 2013 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 24
25 26 27 28 29 30  
Termine